Sitzsäcke

Am Anfang standen Schnee und die Idee von zwei italienischen Architekten, eine Sitzgelegenheit zu erfinden, die das gleiche anschmiegsame Gefühl erweckt, als würde man sich in die weißen Winterpracht fallen lassen.

Heraus kam dabei der allseits beliebte Sitzsack. Cesar Paolini und Piero Gatti hießen die beiden, die Ende der 60iger Jahre den Sitzsack auf den Markt brachten. Der wurde zunächst als so außergewöhnlich betrachtet, dass er sogar bis heute im "Museum of Modern Art" in New York zu betrachten ist.



Der Sitzsack und seine Rückkehr in die heimischen Räumlichkeiten


Sitzsäcke
Der Sitzsack begleitet uns seit 1968, auch wenn er in den 70iger Jahren so gut wie verschwunden war. Doch in den 90igern, in denen überhaupt wieder mit Retrodesign experimentiert wurde, kehrt auch der Sitzsack in die Reihen unserer Sitzmöbel zurück - vielfältiger als je zuvor. Er ist in gemütlichen Leseecken von Wohnungen zu finden, natürlich in Kinder- und Jugendzimmern, ja sogar in kultigen Cafés darf das Sitzmöbel mit dem innovativen Design auf keinen Fall fehlen. Doch nicht nur uns Menschen dient der Sitzsack als bequemes Ruhemöbel, sondern auch für die Tierwelt haben Industrie und Handel das witzige Möbelgimmick entdeckt. So ruhen sich nicht nur Herrchen und Frauchen darauf aus, sondern auch Hund und Katz’ haben einen Platz auf ihrem ureignen Sitzsack gefunden.


Sich einfach mal fallen lassen


Was den Sitzsack so unglaublich beliebt macht, ist die Möglichkeit, sich einfach fallen zu lassen, die Arme auszubreiten und sich der Entspannung hinzugeben.

Der Sitzsack von heute besteht aus festem Segeltuch oder Leder und ist mit Styroporkügelchen befüllt. Die viele Farben und Muster machen ihn jedoch nicht nur zur gemütlichen Sitzgelegenheit, sondern auch zum Stilobjekt in jeder Wohnung.


Besonders beliebt im Kinderzimmer


Im Kinderzimmer dürfte der Sitzsack seinen beliebtesten Platz gefunden haben. Er lädt nicht nur zum Ausruhen oder Chillen ein, sondern ist für die Jüngsten sogar ein Spielzeug. Soll der Sitzsack ins Kinderzimmer einziehen, ist natürlich, wie auch bei der Wahl der anderen Kinderzimmermöbel, auf Verträglichkeit und Unbedenklichkeit der Stoffe und Farben zu achten.