Gartenfiguren

Seit Jahrtausenden bereits schmücken Menschen nicht nur ihre Häuser, sondern auch die Gärten mit Figuren und Skulpturen. Schon die alten Ägypter positionierten in dem zu ihrem Haus gehörigen Garten oder Park steinerne Abbilder von Göttern, die ihnen Glück bringen sollten.

Auch figürliche Darstellungen von wilden Tieren stellten sie darin auf, um ihre Macht und ihren Reichtum zu demonstrieren. Dasselbe Verhalten zeigten später auch die europäischen Könige, welche eine Vorliebe für jene Bildhauerkunst hatten, die ästhetisch idealisierte Darstellungen von menschlichen Körpern schuf.



Gartenfiguren

Gartenfiguren immernoch beliebt


Die Zeiten derartiger Zurschaustellung sind wohl vorbei - nichtsdestotrotz sind aber Gartenfiguren immer noch äußerst beliebt. Verständlich, denn die Freude am Schmücken ist dem Menschen wohl angeboren - und wenn man gerne sein Haus dekoriert, warum dann nicht auch seinen Garten?


Die verschiedenen Geschmäcker


Wie bei allen Dingen im Leben sind die Geschmäcker auch bei der Auswahl von Gartenfiguren recht konträr. Der Unterschied besteht im Wesentlichen darin, dass der eine ein pittoreskes Potpourri an kunterbunt zusammen getragenen Objekten schätzt, während der andere seinen Garten lieber mit nur wenigen (und dafür sorgfältig ausgesuchten und gezielt positionierten Figuren) verschönt. So toben sich einige Gartenbesitzer bei der Dekoration ihres eigenen grünen Reichs gerne emotional aus, während sich viele andere jedoch für einen bestimmten Stil entscheiden und ihren Garten mit Figuren geradezu stylen.


Fernöstliche Stile


Wer zum Beispiel den fernöstlichen Stil liebt, der wird ihm auch in seinem Garten die entsprechende Referenz erweisen und zwischen Bäumen und Büschen, in Beeten und am Teich Buddhas oder asiatische Fabelwesen unterbringen. Diese können aus Holz oder Stein, Terrakotta oder geschwärztem Metall, ja sogar aus Kunststoff gefertigt sein - und wirken äußerst dekorativ.


Antike Stile


Liebhaber der schönen Künste und der antiken Mythologie indessen werden Torsos oder Büsten bevorzugen, wie man sie aus griechischen Tempeln oder italienischen Museen kennt. Der verspielte Gartenliebhaber hingegen wird sich den guten alten Gartenzwergen, Engelsgestalten und putzigen Tierfiguren zuwenden.